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Bodenbearbeitung

Pflanzfertig vorbereiten

Immer wieder wird die Frage gestellt : „wie soll ich meinen Boden für die Pflanzung vorbereiten ?“. In der Landwirtschaft gibt es den Begriff „ Bodengare“, der beschreibt den physikalischen Zustand des Bodens. Für den Gartenbesitzer und die Pflanze ist diese Gare wichtig.

Der Boden sollte eine gewisse Krümelstruktur haben, er sollte gut drainiert sein und der Humusanteil muss auf den ersten Blick sichtbar sein , dann handelt es sich um einen guten Kulturboden.

Um dies beim eigenen Mutterboden festzustellen gibt es ein paar Kniffe, die jeder ausführen kann.

1.     Eine Handvoll Mutterboden in die Hand nehmen und in der Faust zusammendrücken. Zerbröselt der Boden, so hat er eine gute Krümelstruktur, wird abschließend daraus ein fester Klumpen, so fehlt dem Boden etwas.

2.     Man gibt in ein Probeloch 2-3 Eimer Wasser und beobachtet ob das Wasser abfließt. Ist dies der Fall, so sollte der Boden gut drainiert sein, falls nicht empfiehlt es sich für zusätzliche Drainage zu sorgen.

3.     Die Farbe des Bodens sagt etwas über den Humusgehalt aus, Mutterboden hat eine dunkelbraune bis schwärzliche Farbe, das lässt auf eine gute Versorgung mit Humus rückschliessen. Ist der Boden sehr sandig oder lehmig hellbraun, so fehlt ihm Humus.

Auf jeden Fall sollte der neu zu bepflanzende Boden spatentief umgegraben werden, entsprechend den Punkten 1-3 nachbehandelt werden.

Abschließend sollte mit einer groben, festen Harke eine gewisse Feinkrümeligkeit hergestellt werden.

Wildkrautbekämpfung

Grundsätzlich kennt die Natur keinen „nackten Boden“, d.h. eine Bodenauflage hat die Natur vorgesehen um die Erosion, Austrocknung und Erwärmung zu mildern oder zu verhindern.

Wildkräuter sind in erster Linie nützlich, haben aber auch Bedürfnisse die mit denen der Kulturpflanzen konkurrieren, sei es um Wasser, Nährstoffe und Licht. Als Verantwortlicher der Kulturpflanzen muss man in gewissem Umfang dafür Sorge tragen den Wildkrautbesatz zu beseitigen, zumindest zu reduzieren. Das sollte man mechanisch vollziehen, sprich „Unkraut zupfen oder hacken“. Sind die Freiflächen erstmal wildkrautfrei, so empfiehlt sich eine Mulchung.

 
 
 
 
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